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Chronik

2021

Chronik 2021

Corona beherrscht weiterhin das Geschehen und verlangt Sicherheitsvorkehrungen in der Tafel

  • Die Helfer erhalten FFP2-Masken und Schnelltests, die sie in eigener Verantwortung vor den Einsätzen in der Tafel durchführen.
  • Die Tafel erhält kostenlos 3 Luftreinigungsgeräte, die in den Räumen aufgestellt werden
  • Die Kunden müssen, falls nicht geimpft, getestet sein. Zeitweise werden die Tests im Tafelgebäude durchgeführt.
  • Die Ausgabe erfolgt weiterhin konsequent kontaktlos, wobei die Kunden Wünsche angeben können.

Die Preise für Abholer werden gestaffelt erhöht. So zahlt jetzt eine einzelne Peron 2,- €, erhält  jemand Waren für sechs Personen (und mehr), müssen 5,- € bezahlt werden.

Im Mai bekommt die Tafel ein Elektro – Lastenfahrrad,  gesponsert vom Staatsministerium für Arbeit, Soziales und Familie. Damit werden Waren aus den Geschäften in Hammelburg abgeholt werden und es soll der Werbung dienen, da an der großen Transportbox das Tafellogo angebracht ist.

Das „Nähkaffee“ in Kleinwallstadt spendiert ca. 300 Stoffbeutel für die Lebensmittelausgabe. Damit kommt die Tafel ihrem Ziel einen Schritt näher, möglichst auf Plastik bei der Ausgabe zu verzichten.  

Am 21. Juli findet in der Halle auf der Museumsinsel die jährliche Helferversammlung unter strikter Einhaltung der Corona-Regeln statt. Neben der Hygienebelehrung steht die Information über die Helfersituation im Mittelpunkt. Sie wird als „gerade noch befriedigend“ bezeichnet, wenn auch „mit ganz heißer Nadel genäht“. Die Bundestafel sponsert die Anschaffung von Arbeitskleidung für die Helferinnen und Helfer.  Aus Dank für die geleistete Arbeit soll im September ein Helferausflug stattfinden. Die große Mehrheit der Anwesenden entscheidet sich für das Ausflugziel Aschaffenburg.

Im September sind die Corona – Inzidenzwerte allerdings rasant angestiegen, so dass das geplante Besuchsprogramm in Aschaffenburg  nicht hätte durchgeführt werden können. Als Ersatz für den Ausflug beschließt die Vorstandschaft, ein Helferfest zu organisieren, das von einem Gönner, der ungenannt bleiben möchte, gesponsert wird. Zu einem viergängigen herbstlichen  Menu werden im Restaurant Schloss Saaleck begleitende Weine serviert,  vorgestellt von Stefan Ruppert. Dazu unterhält der Mundartdichter Konrad Albert mit Liedern im Rhöner Dialekt und ein Quiz mit Preisverleihung wird durchgeführt.

Auch in diesem Jahr führen REWE und Edeka wieder Tütenaktionen durch, das E-Center bietet diesmal zusätzlich eine Tüte mit Drogerieartikeln an. Die Tafel bedankt sich bei beiden Märkten für die überaus erfolgreichen Aktionen.

Wegen der Pandemie muss die Weihnachtsfeier ausfallen.

 

2020

07. Februar
Helferversammlung mit Hygienebelehrung. Die neue Organisationsstruktur wird festgelegt, einige Pläne für das kommende Jahr werden beschlossen --- Doch dann kommt Corona

14. März
Die Vorstände der Tafeln der Rhönachse stimmen sich ab: Die Le- bensmittelausgabe soll geschlossen bleiben, trotzdem soll den Bedürftigen weiterhin geholfen werden. Dabei geht jede Tafel ihren eigenen Weg. Allerdings soll ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet werden.


16. März
Der Vorstand beschließt, statt der Lebensmittel zunächst Gutscheine auszugeben und anschließend vorgepackte Lebensmittelpakete. Die dafür nötigen Lebensmittel werden eingekauft. Es ergeht ein Spendenaufruf an die Bevölkerung.


01. April

Die Tafel erhält eine Großlieferung Tk- und Frischeware von der Bundeswehr. Die Menge ist so groß, dass auch die Tafeln Bad Kissingen, Bad Brückenau und Bad Neustadt benachrichtigt werden, die dann je einen Teil der Waren abholen.


23. April
In der Folgezeit werden Lebensmitteltüten, gefüllt mit Grundnahrungsmitteln, ausgefahren. Überschrift in der Presse: „Volle Taschen für Bedürftige dank großzügiger Spenden!“


07. Mai
Umstellung der Tafelregale, um eine weitgehend kontaktlose Ausgabe von Lebensmitteln zu ermöglichen


12. Mai
Außerordentliche Helferversammlung unter coronabedingten Sicherheitsvorkehrungen. Einigen der bisherigen Helfer*innen ist das Risiko bei weiterer Mitarbeit zu groß, neue stoßen dazu, so dass die Helferzahl insgesamt etwa gleich bleibt.


20. Mai
Beginn der regelmäßigen wöchentlichen Ausgabe, die weitgehend kontaktlos erfolgt. Es werden auch wieder Waren aus den Geschäften und Märkten abgeholt.


23. Mai
Der Landrat hatte eine Spendenaktion, die von der Sparkasse und der VR-Bank finanziell unterstützt wurde, für die Tafeln der Rhönachse ausgerufen. Überschrift in der Lokalpresse: „Mir halten zsamm! Bei der Aktion sind mehr als 110 000 Euro zusammengekommen“


August 
Besonderes Angebot für Kinder von Tafelkunden: Kostenloser Schwimmbadbesuch samt einem Imbiss. Allerdings nehmen nur wenige Kinder teil.

Das Bürgerspital erhält – in Absprache mit dem Pflegepersonal – Hygieneartikel für die Senioren. Mit solchen Aktionen will sich die Tafel für die große Spendenbereitschaft in den letzten Monaten bedanken
Ein Flop ist die Aktion “Kinderbücher für die Tafeln“. Die Kulturstiftung „Selbst.Los“ stellt 60 nagelneue Kinder- und Jugendbücher unterschiedlichster Art kostenlos zur Verfügung, aber nur ganz wenige Abholer zeigen Interesse.


September 
Neuanschaffung weiterer Regale und erneute Umstellung im Ausgaberaum, um die kotaktlose Ausgabe zu optimieren. Die Tafelkunden betreten bei der Abholung der Waren nun nicht mehr den Tafelraum. Sie können Wünsche äußern, die Helfer füllen danach ihre Taschen und übergeben sie wieder vor der Eingangstüre


23. Oktober
Die Mitgliederversammlung soll wegen der Hygienevorschriften in den Räumen der HaKaGe stattfinden. Sie wird allerdings kurz vorher in Absprache mit Landrats- und Finanzamt abgesagt, weil die Anzahl der Corona-Infizierungen allgemein rapide angestiegen ist.


November
Die Tütenaktionen von Rewe und diesmal auch Edeka sind ein voller Erfolg: Die Tafel erhält dabei sehr viele Lebensmittel mit einem sehr langen MHD, die sie ansonsten selten von den Geschäften und Märkten bekommt.

In Bayern werden die Regelungen für den Lockdown verschärft. Alle Helfert*innen erhalten FFP2-Masken, die gesponsert worden waren, die Sicherheitsvorkehrungen werden verschärft.
Dez Alle geselligen Veranstaltungen wie die monatlichen Kegelabende, die Ausflugsfahrt oder die vorweihnachtliche Feier mussten in diesem Jahr ausfallen. Als Entschädigung einerseits, andererseits aber vor allem aus Dank für die geleistete Arbeit, wird den Helfer*innen eine Weinprobe angeboten, eine „Weinprobe daheim“. Die Weine sind dabei von den Winzern beschrieben, die Weinkenner sollen nun feststellen, welcher Wein in welcher (nicht etikettierten) Flasche ist.
Alle Spender erhalten eine Weihnachtsgrußkarte mit dem Dank für die Unterstützung der Tafel.